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Die Aufgaben, die wir haben, erfüllen wir mit zwei starken Komponenten:

  • Das Team
  • Das Fahrzeug – der Einsatzleitwagen (ELW)

Das Team (wird genauer hier vorgestellt) besteht aus rund 10 Frauen und Männern. Um an den Einsatz zu kommen, haben wir unseren  Einsatzleitwagen. Damit werden wir eine starke Einheit, um die vielfältigen Aufgaben zu erfüllen.

Das Ganze bedarf viel Übung und Training. Im Durchschnitt werden wir im Jahr zu 12 Einsätzen gerufen und absolvieren zusätzlich rund 6 Sanitätsdienste.

Unsere Einsätze sind beispielsweise (aus den Jahren 2016/2017/2018):

  • Vermisstensuchen
    Gerade hier sind wir relativ viel unterwegs. Bei der Suche nach Vermissten werden in der Regel viele Helfer unterschiedlicher Fachrichtungen und Organisationen eingesetzt (Wasserwacht, Bergwacht, Technik und Sicherheit, Feuerwehr und natürlich sehr wichtig die Rettungshunde). Unsere Aufgabe ist es hier, die Informationen zu sammeln und weiter zu geben sowie die Koordination der eingesetzten Helferinnen und Helfer.
  • Großeinsätze bei Gasalarm oder Feuer
    Bei plötzlich eintretenden Schadenslagen, wie ein Brand in der Tiefgarage oder bei Gasaustritt im Tölzer Eisstadion, sind wiederum wie bei der Vermisstensuche viele Einsatzkräfte unterwegs. Dabei ist es unsere Aufgabe, den Einsatzleiter bei seiner Aufgabe zu unterstützen und ihn ständig darüber informieren zu können, wie die Einsatzlage gerade ist, welche Hilfsmittel und Hilfskräfte unterwegs sind, welche Möglichkeiten sich daraus ergeben und und und (Waldbrand am Jochberg bei der Jahreswende 2016/2017). Ein Großeinsatz beschäftigte wie Feuerwehr und Betreuungsdienst auch uns, der Brand in einer Wohnanlage in Geretsried. Anfangs waren wegen der Evakuierung der Wohneinheit 50 Menschen betroffen.
  • Bombenfund
    Zugegebener Weise nicht alltäglich war der Einsatz zum Bombenfund in Geretsried. Dabei war es notwendig, so viele Menschen zu evakuieren, dass wieder die unterschiedlichsten Fachrichtungen (vor allem der Fachbereich Betreuung) eingesetzt wurden. Zudem gibt es viele unterschiedlichste Aufgaben: Koordinierung der Evakuierung der Einwohnerzahl in vierstelliger Höhe, Koordinierung der Einsatzkräfte bei Evakuierung und Bombenentschärfung und vieles mehr. Dieser Einsatz war einer der Einsätze, bei der uns Fachdienste, IuK bzw. UGs aus anderen Kreisverbänden unterstützten und wir gemeinsam mit ihnen den Einsatz meisterten.
  • und viele Einsätze mehr:
    wie zum Beispiel die Koordinierung der Einsatzkräfte bei einer Demonstration.
Blaulict Oldtimer
(c) Pixabay

Die Dienste, die wir begleiten, sind planbarer als die Einsätze. Die Aufgaben unterscheiden sich nicht sehr.

  • Firmenlauf der Stadt Geretsried
    Eine Veranstaltung, die fest in unserem Kalender steht. Rund 1.200 Läuferinnen und Läufer wollen über eine maximale Distanz von 10 Kilometern optimal gesundheitlich abgesichert sein. Um das sicher zu stellen, sind etliche Helferinnen und Helfer zu Fuß oder in Fahrzeugen unterwegs. Kommt ein Notruf aus dem Veranstaltungsbereich des Firmenlaufes bei der Leitstelle an, werden wir darüber informiert und leiten die nächst gelegene Einheit zum Einsatzort. Koordination gemeinsam mit dem Einsatzleiter ist eine weitere wichtige Aufgabe bei diesem Dienst.
  • Leonhardifahrt Bad Tölz
    Dieses Fest – das seit 2017 als immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO gilt – lockt jährlich in Abhängigkeit des Veranstaltungstages zwischen 8.000 und 17.000 Besucher an. Hinzu kommt, dass rund 80 Tafel- und Truhenwägen unterwegs sind, von je 4 Pferden gezogen. Mit den rund 100 Einzelreitern sind an diesem Tag zu den vielen Zuschauern noch über 400 Pferde in Bad Tölz.
    Alleine diese Zahlen lassen erahnen, was für eine Aufgabe es ist, hier optimale Sicherheit zu gewährleisten. Im gemeinsamen Einsatzleitzentrum der Polizei koordinieren wir die Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes während der Veranstaltung. An einer Stelle bündeln sich alle Informationen der Polizei, der Feuerwehr und des Roten Kreuzes. Mit dem Einsatzleiter ist es unsere Aufgabe, je nach Bedarf die eingesetzten Helferinnen und Helfer optimal einzusetzen.
  • Sanitätsdienste wie beispielsweise das Ochsenrennen oder bei Wettbewerben von Jugendrotkreuz (mit über 600 Beteiligten) und der Wasserwacht (mit rund 800 Beteiligten).

Um das alles machen zu können, ist folgendes wichtig:

  • Üben, üben, üben
    Wir treffen uns circa zwei Mal im Monat (Ausnahme August – da haben wir „Urlaub“). Oder wir treffen uns ca. zweimal im Jahr an einem Samstagnachmittag und dann wird geübt. Funken, Tagebuch führen, Defekte in der Technik ausbügeln, ELW in Gang bringen, … langweilig wird uns dabei nicht.
  • Up to date bleiben
    Wir arbeiten viel mit digitalen Systemen. Digitalfunk und Computersysteme. Dabei ist uns hilfreich, dass wir alle Interesse an dieser Thematik haben. Bleistift und Papier bleiben uns dabei nicht fremd.
  • ELW und uns immer einsatzbereit zu halten
    Wie schon auf unserer Startseite geschrieben – nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz (frei nach Sepp Herberger). Manchmal haben wir über mehrere Wochen Ruhe. Dann haben wir zwei bis drei Einsätze in der Woche. Eine Regelmäßigkeit gibt es hier nicht.
    Deswegen ist es unabdingbar, dass wir uns und unsere Einsatzmittel immer einsatzbereit halten.
  • Lessons Learned
    Ein schöner Begriff aus dem Projektmanagement, den wir uns auch mit auf die Fahne geschrieben haben: wir leben konstruktive Kritik.
    So fragen wir uns nach Einsätzen nicht nur, was schief gelaufen ist und warum, sondern auch, was gut gelaufen ist und warum es gut gelaufen ist. Durch die Beachtung beider Aspekte lernen wir für die Zukunft und passen im Zweifel unsere Prozesse natürlich an.
(c) Pixabay

Der wichtigste Faktor für den Erfolg in unserem Team ist die Kameradschaft oder der Teamgeist. Wir müssen uns aufeinander verlassen können. Wenn es hektisch wird, müssen die Handgriffe sitzen. Wenn etwas schief geht, muss man darauf vertrauen können, dass wir gemeinsam daran arbeiten, es wieder „gerade zu biegen“. Das funktioniert nicht, wenn sich jeder nur auf sich verlässt. Die offene Herz-OP machen wir sicher nicht, aber wenn wir die Einsatzkräfte an den falschen Ort schicken, ist das sicherlich auch nicht gut. Und deswegen versuchen wir bei möglichst vielen Einsätzen und Diensten nicht nur in Mindestmannschaft anzutreten. Gemeinsam sind wir stark und verbinden Menschen – eine Aufgabe, die Flexibilität und Teamgeist erfordert.

Wäre das auch was für Dich? Dann schau Dir doch an, was Du mitbringen solltest, wenn Du in diesem Team arbeiten möchtest.

Oder Interesse an einem persönlichen Gespräch? Melde Dich hier.

 

 

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